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Handlungsorientierter Unterricht:  „Taxifahrt“

Diese Vorschläge ermöglichen den Schülerinnen und Schülern den handlungsorientierten und motivierenden Umgang mit Stadtplänen und fördern die Fähigkeiten zum selbständigen Arbeiten (methodische Kompetenzen), sind Inhalt des allgemeinen Bildungsbereiches Sprache und Kommunikation und tragen zur Sicherung des topographischen Orientierungswissen bei. Durch die Anweisungen, die gegeben und umgesetzt werden müssen, ist es wichtig, genau und möglichst verständlich zu kommunizieren. Es ist dies eine Form für die Partnerarbeit, allerdings kann es nach einer Übungsrunde auch in Form eines „Wettbewerbes“ durchgeführt werden (welches Paar ist am schnellsten am Ziel?).

Benötigte Materialien:

Stadtpläne der Bundesländerhauptstädte mit Beschriftung (wenn möglich, laminiert):

Bregenz

Eisenstadt

Graz

Innsbruck

Klagenfurt

Linz

Salzburg

Sankt Pölten


Stadtpläne der Bundesländerhauptstädte ohne Beschriftung (wenn möglich, laminiert):

Bregenz

Eisenstadt

Graz

Innsbruck

Klagenfurt

Linz

Salzburg

Sankt Pölten

Beschreibung der Varianten:

Einfachste Variante:
Sitzposition: Je zwei Schülerinnen / Schüler sitzen Rücken an Rücken. Jede/ jeder hat den gleichen Stadtplan mit Beschriftung. Eine Schülerin / ein Schüler ist in der Taxizentrale, die andere, der andere ist die Taxifahrerin / der Taxifahrer. Die Taxilenkerin, der Taxilenker gibt ihren, seinen Standort der Taxizentrale bekannt. Die Taxizentrale erhält nun Karten (verdeckt), auf denen je ein Ziel steht (Krankenhaus, Bahnhof …). Eine Karte wird aufgeschlagen und das Ziel der Taxilenkerin, dem Taxilenker mitgeteilt. Die Taxilenkerin, der Taxilenker sagt nun genau die Gassen und Straßen, auf denen sie, er fährt, um ans Ziel zu gelangen – die Taxizentrale kontrolliert.

Für eine zweite Runde werden die Rollen getauscht. Brauchen die Schülerinnen und Schüler besondere Hilfe, so ist es einfacher, wenn der Startpunkt und das Ziel von der Lehrerin, dem Lehrer festgelegt wird.
Dies kann auch um die Wette gespielt werden – dann gibt die Lehrerin, der Lehrer allen gleichzeitig Standort und Ziel bekannt.

Schwierigere Variante:

Stadtplan mit Beschriftung (möglichst laminiert)
Stadtplan ohne Beschriftung (möglichst laminiert)

Sitzposition ist gleich.
Die Taxifahrerin, der Taxifahrer hat einen Stadtplan, auf dem keine Straßennamen stehen, in der Taxizentrale gibt es einen Stadtplan mit Namen. Der Standort und das Ziel sind mit abwaschbarem Stift auf beiden Stadtplänen eingezeichnet. Die Taxizentrale erklärt nun der Taxilenkerin, dem Taxilenker, durch welche Straßen sie, er fahren muss, um ans Ziel zu gelangen. Die Taxilenkerin, der Taxilenker zeichnet nun mit einem abwaschbaren Stift die Route ein und schreibt die Namen der Gassen mit. Ist das Ziel erreicht, wird gemeinsam mit der Taxizentrale kontrolliert, ob diese Route und die Gassenbezeichnungen richtig sind. 
In einer zweiten Runde können die Rollen getauscht werden.

Schwierigste Variante:
Sitzposition ist gleich. Die Taxilenkerin, der Taxilenker hat einen Stadtplan ohne Bezeichnungen, in der Taxizentrale gibt es einen Stadtplan mit Straßenbezeichnungen. Die Taxizentrale muss nun anhand von markanten Punkten (Straßenkreuzungen, …) den selbst gewählten Standort (kann auch von der Lehrerin, dem Lehrer mit Karten vorgegeben werden) der Taxilenkerin, dem Taxilenker beschreiben, genauso den von der Taxizentrale gewählten Zielpunkt. Die Taxizentrale lotst nun die Taxilenkerin, den Taxilenker zum Zielpunkt. Am Schluss wird gemeinsam kontrolliert, ob die Taxilenkerin, der Taxilenker vom gewählten Standort zum gewählten Ziel gelangt ist.
In einer zweiten Runde können die Rollen getauscht werden.

Variante für die Sekundarstufe II
Beschreibung wie die schwierigste Variante, allerdings ist der Stadtplan der Taxilenkerin, des Taxilenkers spiegelverkehrt – Das Schwierige daran ist, dass, die Stadtpläne genau verglichen werden müssen, bevor mit den Informationen begonnen wird.

 

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